Beliebte Modelle

Dacia Sandero Stepway Sandero Stepway dCi 90
| Prestige | Ambiance
BMW 2er Reihe Cabrio 220d Cabrio
| | Steptronic | Advantage | Advantage Steptronic | Sport Line | Sport Line Steptronic | M Sport | M Sport Steptronic | Luxury Line | Luxury Line Steptronic
BMW 2er Reihe Coupe 218i Coupe
| | Steptronic | Advantage | Advantage Steptronic | Sport Line | Sport Line Steptronic | M Sport | M Sport Steptronic | Luxury Line | Luxury Line Steptronic
Mitsubishi L200 L200 2.4 DI D Club Cab
| Basis 4WD
BMW X4 X4 xDrive20d
| | Steptronic | xLine | xLine Steptronic | M Sportpaket | M Sportpaket Steptronic | Advantage | Advantage Steptronic | M Sport Steptronic

Alfa RomeoAston MartinAudi
BentleyBMWBMW Alpina
BrillianceBugattiCadillac
ChevroletChevrolet (USA)Chrysler
CitroenDaciaDaewoo
DaihatsuDodgeDonkervoort
DS AutomobilesFerrariFiat
FiskerFordHonda
HummerHyundaiHyundai Precision
InfinitiIsuzuJaguar
JeepJianglingKIA
KoenigseggLadaLamborghini
LanciaLand RoverLexus
LotusMaseratiMaybach
MazdaMercedesMG
MiniMitsubishiMorgan
NissanOpelPeugeot
PiaggioPorscheProton
RenaultRolls RoyceRover
SaabSEATSkoda
smartSsangYongSubaru
SuzukiTeslaToyota
VolvoVWWiesmann

Was ist die Versicherungsklasse?

Die Versicherungsklasse bei der Kfz Versicherung gilt als Faktor-Wert für die Berechnung der Prämie. Dieser Wert bestimmt die Basis für die Höhe der Haftpflichtversicherung und im Besonderen für die Kaskoversicherung. Das bedeutet das die Versicherungsklasse eines Fahrzeugs vom Versicherungsverband festgelegt ist und diese Typenklasse bestimmt so den Jahresbeitrag dieser speziellen Versicherung.

Schäden und Unfälle die statistisch erfasst sind

Die Frage lautet, wie wird diese Versicherungsklasse festgelegt und wie orientieren sich die Verantwortlichen, die Einfluss auf die Typklasse der Kfz Versicherung nehmen? Es geht darum wie der Bedarf bei einem Schaden an einem bestimmten Fahrzeugtyp ausfällt. Dazu nutzen die Versicherer die statistisch erfassten Werte und dieser Schaden-Bedarf wird für jedes Fahrzeug und jeden speziellen Typ festgelegt. Gerade Einstiegsmodelle zeigen hier erstaunliche Werte, denn man sollte meinen, dass gerade diese Fahrzeuge preiswerter sind. In der Realität sieht es aber genau anders aus. Schaden- und Unfall-Bilanz erlauben es den beauftragten Fachleuten, genaue Schlüsse zu ziehen und die Versicherer ermitteln das entsprechende Risiko und die Kosten die voraussichtlich abzudecken sind. Am Ende dieser Betrachtungen entsteht daraus die entsprechende Prämie für jedes Fahrzeug und jeden Typ dieser Fahrzeuge.

Die Versicherungsklasse ist kein alleiniger Faktor für Prämien

Die Versicherungsklasse oder genauer gesagt die jeweilige Typenklasse in die das eigene Fahrzeug eingruppiert ist, gehört nur zu einer gewissen Anzahl von Kriterien, die bei der Errechnung der individuellen Kfz Versicherungsprämie dienen. Genau bei dieser Versicherungsklasse geht es um das eigentliche Betriebsrisiko und das Risiko der Unterhaltung eines Fahrzeuges. Je höher dieser Faktor bei dieser Versicherungsklasse ausfällt, dementsprechend teurer fällt die jeweilige Versicherungsprämie aus. Jedes Jahr wird diese Versicherungsklasse vom GDV, dem Gesamtverband für das Versicherungswesen neu ermittelt und festgelegt. Jeweils im September eines Jahres geben die Verantwortlichen diese neue Richtlinie bekannt und das bedeutet dann meist eine Steigerung der Preise.

Jährliche Steigerungen der Preise sind üblich

Wie sich jeder denken kann, steigen jährlich die Preise und dies trifft auch die Unterhaltungskosten, die Reparaturkosten und dementsprechend die Wiederherstellungskosten bei Fahrzeugen. Dementsprechend steigen die Versicherungsklassen oder genau genommen werden die Typklassen einfach erhöht. Dies hat dann zur Folge, dass meist kurz nach dieser Veröffentlichung die neuen Preise der Versicherer ermittelt werden und dann Post vom Versicherer nach Hause kommt und die neuen Prämien meist eine üble Überraschung bereit halten. Interessant ist auch bei dieser Betrachtung, wie sich die Anhebung der Versicherungsklassen, jeweils auf Haftpflicht und Kasko auswirkt. Meist ist die Auswirkung bei der Kasko-Versicherung höher, wie etwa bei einer normal angelegten Haftpflichtversicherung für das Kfz.

Rund 30.000 Fahrzeugtypen werden zur Berechnung genutzt

Genau genommen werden etwa 27.000 Fahrzeugtypen und Varianten der Ausstattung genutzt, die in die Festlegung der Versicherungsklassen einbezogen werden. So hoch ist in etwa die Vielfalt der gewonnenen Erkenntnisse aus abgerechneten Unfallschäden. Dabei ist es sicher dass viele Schäden die bei bestimmten Fahrzeugmodellen entstehen, dementsprechend auch zu höheren Typklassen oder Versicherungsklassen führen. Interessant ist diese Betrachtung schon, denn wenn man sehr seltene Fahrzeugtypen fährt, dann hat man auch dementsprechend eine geringere Versicherungsklasse. Fahrzeuge die als sehr verbreitet gelten, etwa Einstiegsmodelle und recht preiswerte Ausstattungsvarianten sind auch bei der Versicherungsklasse, entsprechend hoch vertreten und so ist zu erklären, warum gerade Kleinwagen und einfache Fahrzeuge oft teuer versichert werden müssen.

Was man über Versicherungsklassen wissen sollte

Da diese Einstufung schon zur Routine für jeden Versicherten geworden ist, interessiert eigentlich nur, wie verlässlich diese Zahlen sind. Der GDV nutzt statistische Erhebungen und bringt in die entsprechenden Berechnungen auch Schätzungen mit ein. Nichts wird dabei tatsächlich und sehr genau abgerechnet, sondern es entsteht ein gewisser Überschlag in dieser Kalkulationsberechnung. Wie jeder Versicherte nun einer Erhöhung entgehen kann, ist auch deutlich, wenn man das Verhalten vieler Versicherter beobachtet. Ist die Versicherungsklasse erhöht für das eigene Fahrzeug und die Versicherungsgesellschaft schickt eine saftige Erhöhung der Prämienrechnung nach Hause, dann steht jedem Versicherten eine Sonderkündigungsrecht zu, dass viele Versicherte auch mit einem Wechsel zu einem preiswerteren Anbieter nutzen. Üblicherweise sollte man meinen, dass damit alle Gesellschaften etwa annähernd gleiche Preise für ihre Dienstleistungen wählen, in der Praxis gibt es aber viele gravierende Unterschiede und jeder kann mit einem Wechsel sparen.

Versicherungsklassen Anhebung und die individuellen Folgen

Es werden in diesen Berechnungen und Festlegungen der Versicherungsklassen lediglich nur verschuldete Unfälle abgerechnet und das dient aber nur nachrichtlich zu einer Betrachtung. Im individuellen Einzelfall bedeutet die neue Eingruppierung in eine neue Typklasse oder Regionalklasse bei der Kfz Versicherung subjektiv immer einer Erhöhung der Prämie. Diese Auswirkungen bekommt jeder Versicherte maßgeblich zu spüren und einige Fahrzeugmodelle schneiden immer schlechter ab. Der Regionalklasse kann bei der Eingruppierung in der Kfz Versicherung kann man sehr schlecht entfliehen, denn dann müsste man seinen Zulassungsort ändern. Was kann man nun zur Verbesserung bei tragen, wenn man sparen möchte. Anzunehmen wäre, dass man eben Unfälle vermeidet und dafür sorgt, dass diese Unfälle nicht unbedingt offiziell abgerechnet werden. Das kann aber nicht so sein, denn es gibt sehr gute Alternativen und einige Versicherer benehmen sich bei der Betrachtung der Prämien sehr individuell. Die Versicherungsklassen sind nicht ein Mittel, damit Versicherungen diese ermittelten Kosten unbedingt an den jeweiligen Versicherungsnehmer abgeben, sondern diese statistischen Zahlen dienen eher dazu eine gute Kalkulation für das Versicherungsunternehmen zu erstellen. Letztendlich zahlt immer der Kunde und die Gemeinschaft aller Versicherten für diese Schäden.

Es gibt schlechte und gute Zulassungsbezirke

In der Betrachtung der Versicherungsklassen fällt auch auf, dass es gute und weniger gute Zulassungsbezirke gibt. Welchen Einfluss hat der einzelne Versicherungsnehmer auf diese Statistik? Das ist eine sehr schwer zu beantwortende Frage, denn gerade Wohnorte oder Zulassungsbezirke mit hohen Einwohnerzahlen und einem dementsprechend höheren Aufkommen an zugelassenen Fahrzeugen, besitzen auch meist den Nachteil der schlechteren Regionalklasse bei der Kfz Versicherung. Um es zu erklären, es gibt insgesamt rund 400 Zualssungsbezirke und 12 Kfz Haftpflicht Regionalklassen, sowie 16 Klassen regionaler Art bei der Teilkasko Kfz Versicherung. Bei der Vollkasko Versicherung haben die Statistiker nur 9 Klassen gewählt und das zeigt, dass diese Auswahl eher statistisch genutzt wird. Jedoch hat die Zuordnung des eigenen Fahrzeuges subjektive Auswirkungen auf den Preis. Wie gesagt, durch die Nutzung des Sonderkündigungsrechts und des entsprechenden Versicherungsvergleich, kann man genügend Potenzial zum Sparen ermitteln. Jeder einzelne kann sich somit von den statistisch festgelegten Werten trotzdem befreien und einfach einen günstigen Anbieter suchen.

Impressum